Landkreis Rotenburg. Im Gebiet der Samtgemeinde Selsingen sind nach Mitteilung der Landkreisverwaltung Ausbrüche der hochpathogenen aviären Influenza mit dem Erreger H5N1 in zwei Masthähnchenbetrieben in Mintenburg und Ober Ochtenhausen nachgewiesen worden. Den Ausbruch hat das Friedrich-Loeffler-Institut (FLI) amtlich bestätigt. Die Bestände mit insgesamt rund 44.000 Tieren wurde tierschutzgerecht getötet.
Der aktuelle Ausbruch der hochpathogenen aviären Influenza wurde aufgrund klinischer Untersuchungen und amtlicher Probenahmen festgestellt.
Der Landkreis hat zwei tierseuchenrechtliche Allgemeinverfügungen zur Festlegung zweier Sperrzonen zum Schutz gegen die aviäre Influenza erlassen. Um die Nutzgeflügelbestände mit dem positiven Virusnachweis wird ab Freitag, 7. November, jeweils eine Schutzzone (früher „Sperrbezirk“) mit einem Radius von (mindestens) drei Kilometern festgelegt. Außerdem wird um den Seuchenbestand jeweils eine Überwachungszone (früher „Beobachtungsgebiet“) mit einem Radius von (mindestens) zehn Kilometer festgelegt.
Die Verläufe der Schutz- und Überwachungszonen können auf der Internetseite des Landkreises Rotenburg (Wümme) unter www.lk-row.de/gefluegelpest eingesehen werden, ebenso die entsprechenden Allgemeinverfügungen.