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Projekt „Footprint“: Bürger können sich mit Fußabdruck beteiligen

Rotenburg (Wümme). Das Sparkassenhaus in der Rotenburger Innenstadt erhält einen neuen visuellen Akzent. „Wir werden an der rechten Seite vor dem Haupteingang eine Kunstinstallation aus 36 farbigen Keramikfliesen anbringen“, berichtet Thorben Prenntzell, Vorstandsvorsitzender der Sparkasse Rotenburg Osterholz: „Das Kunstwerk soll vor allem das Bewusstsein für das Thema Nachhaltigkeit schärfen: Jede Fliese wird mit einem Fußabdruck als Symbol für den CO2-Fußabdruck versehen.“

Der CO2-Fußabdruck gibt an, welche Menge an Kohlenstoffdioxid und anderen Treibhausgasen durch eine Aktivität, einen Prozess oder eine Handlung freigesetzt wird. Die Fußabdrücke sollen von Bürgerinnen und Bürgern aus Rotenburg, Angestellten der Sparkasse, Künstlerinnen und Künstlern sowie Mitgliedern des Kunstvereins hinterlassen werden. Die Sparkasse Rotenburg Osterholz fördert dieses Projekt mit 10.000 Euro.

Die Idee des Kunstwerks ist nicht neu: Bereits im Zuge des Neubaus im Jahr 2023 hatten die Sparkasse und die Stadt Rotenburg vereinbart, den Eingangsbereich in der Fußgängerzone – Ecke Nödenstraße / Hauptstraße – mit einem Kunstwerk aufzuwerten. Gemeinsam mit dem Kunstverein Rotenburg wurden verschiedene Ideen gesammelt und bewertet. Am Ende einigte man sich auf die Wand aus 36 Fliesen – mit ihrer nachhaltigen Ausrichtung und der Chance, die Bürgerinnen und Bürger daran zu beteiligen.

Das Projekt mit dem Namen „Footprint“ ist ein Gemeinschaftsprojekt von Studierenden der Hochschule für Künste im Sozialen (HKS) Ottersberg und Prof. Michael Dörner. Im Rahmen der Lehrveranstaltung Kunst im öffentlichen Raum verfolgte das Team bereits frühzeitig den Gedanken, die Gesellschaft an diesem Kunstwerk partizipieren zu lassen.

„Kunst im öffentlichen Raum setzt visuelle Akzente, die einen Ort lebendig machen und zum Dialog anregen. Über den eigenen CO2-Fußabdruck nachzudenken, hilft zu erkennen, wie das eigene Verhalten zum Klimawandel beiträgt und wo man wirksam Emissionen reduzieren kann. Es ermöglicht, verantwortungsbewusste Entscheidungen zu treffen, um die Umwelt, Gesundheit und die Zukunft kommender Generationen zu schützen“, so Prof. Dörner.

Auch die Sparkasse Rotenburg Osterholz hat in den vergangenen Jahren zahlreiche Maßnahmen durchgeführt, um ihren CO2-Fußabdruck nachhaltig zu senken. „Insofern spiegelt das Kunstwerk das Engagement unseres Hauses beim Thema Nachhaltigkeit sehr gut wider“, so Prenntzell.

Nun laden Prenntzell, Prof. Dörner und Rotenburgs Bürgermeister Torsten Oestmann die Bürgerinnen und Bürger aus Rotenburg herzlich dazu ein, sich an dieser Aktion zu beteiligen und ihren Fußabdruck abzugeben – kostenlos versteht sich.

Beteiligung – So geht’s:
Wer seinen Fußabdruck auf einer Keramikfliese hinterlassen möchte, sollte sich ab sofort per E-Mail beim Kunstverein Rotenburg melden: info@kunstverein-row.de. Für telefonische Rückfragen steht Anne Kierath von der Sparkasse Rotenburg Osterholz unter 04281 940-1023 gerne zur Verfügung. Dabei sollten die Interessenten neben ihrem vollständigen Namen und ihrer Telefonnummer auch ihren Wunschtermin sowie ein bevorzugtes Zeitfenster angeben.

Es stehen folgende Termine zur Auswahl: Samstag, 7. Februar, 11 bis 14 Uhr, Donnerstag, 12. Februar, 16 bis 19 Uhr. Treffpunkt: Kunstverein Rotenburg, Nödenstraße 9, Rotenburg.

Pro Termin können maximal 20 Fußabdrücke verarbeitet werden. Es gilt das Windhundverfahren. Alle Interessenten, die berücksichtigt werden können, erhalten eine Bestätigung.
Die Anbringung der Kunstinstallation ist im Frühjahr 2026 geplant.

BUZ: Mitglieder der Jury „Kunst am Bau“: (von links) Axel Seidenschwarz (Sparkasse), Torsten Oestmann (Stadt Rotenburg), Prof. Michael Dörner, Ariane Holz, Luisa Ehmke (alle HKS Ottersberg), Thorben Prenntzell, Anne Kierath, Inka Tscheu (alle Sparkasse). Es fehlen Stefan Kalt (Kunstverein Rotenburg), Gilberto Gori, Tilman Purrucker (Stadt Rotenburg), Ingrid Krumnow (Sparkasse) und Stefanie Heinrich (HKS). Foto: Rotenburger Kreiszeitung

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