Werbung

Werbung

Erfolgreiches Geburtshilfe-Jahr 2025 im Diakonieklinikum

Rotenburg (Wümme). Das Jahr 2025 endete in der Geburtshilfe des Agaplesion Diakonieklinikums Rotenburg mit einem besonderen Ereignis: einer Zwillingsgeburt. Auch das neue Jahr begann außergewöhnlich: In der zweiten Januarwoche durfte das Team um die Leitende Hebamme Mareen Kristin Michaelis eine weitere Zwillingsgeburt begleiten. Bemerkenswert: Das erste Kind wurde aus Beckenendlage geboren, das zweite aus Schädellage mit vollständig intakter Fruchtblase, der sogenannten Glückshaube.

Fünf Wochen vor dem errechneten Termin erblickten Charlotte und Paul per Kaiserschnitt am Silvestertag das Licht der Welt. Charlotte wog bei der Geburt 2.280 Gramm, ihr Zwillingsbruder Paul 2.150 Gramm. Mit ihrer Geburt bescherten sie dem gesamten geburtshilflichen Team einen emotionalen und freudigen Jahresabschluss. Für das Geburtshilfe-Team um Chefärztin Dr. Karen Wimmer-Freys startete das neue Jahr ebenso außergewöhnlich. In der zweiten Januarwoche durften sie die erste Zwillingsgeburt des Jahres begleiten. Die beiden Töchter der Familie Cetin kamen ebenfalls etwa fünf Wochen zu früh zur Welt. Besonders bedeutend war dabei der Geburtsverlauf: Das erste Kind wurde aus Beckenendlage geboren, das zweite folgte als Schädellage in vollständig intakter Fruchtblase. Diese seltene und besonders geschützte Geburtsform ist sowohl für die Kinder als auch für das betreuende Team ein eindrucksvolles und unvergessliches Erlebnis. Die intakte Fruchtblase bei der Geburt wird auch Glückshaube genannt.

Zudem bleibt der Neujahrstag dem Team in Erinnerung: Das Neujahrsbaby wurde in den frühen Morgenstunden des 1. Januars geboren. Insgesamt kamen an diesem Tag sechs Kinder im Rotenburger Krankenhaus zur Welt.

Mareen Kristin Michaelis und Dr. Karen Wimmer-Freys blicken mit Freude auf das gesamte Geburtsjahr 2025 zurück: „Trotz eines bundesweiten Rückgangs der Geburtenzahlen konnte die Geburtshilfe unseres Hauses im Jahr 2025 eine erfreuliche Entwicklung verzeichnen.“ Insgesamt begleitete das Team 1.193 Geburten, darunter 23 Zwillingsgeburten. Besonders hervorzuheben ist dabei die hohe fachliche Expertise: 20 dieser 23 Zwillingsgeburten erfolgten auf vaginalem Weg.

Darüber hinaus wurden 34 Kinder erfolgreich aus Beckenendlage vaginal geboren. „Diese Zahlen stehen für medizinische Exzellenz, große Erfahrung und vor allem für den starken Zusammenhalt aller beteiligten Berufsgruppen“, erklärt Michaelis. „Sie erfüllen das gesamte Team mit großem Stolz und tiefer Dankbarkeit – für das Vertrauen der werdenden Eltern ebenso wie für die enge und wertvolle Zusammenarbeit mit niedergelassenen Fachärzten und Hebammen.“

In diesem Zusammenhang richtet die Krankenhausleitung ihren besonderen Dank an alle Mitarbeitenden der Geburtshilfe: „Ihr seid da, wenn neues Leben beginnt – als Menschen, als hochqualifizierte Profis und Experten, als Team und jede und jeder Einzelne. Ihr seid Teil unseres Hauses und tragt maßgeblich dazu bei, dass Familien in unserem Landkreis spüren: Willkommen im Leben.“

BUZ: Das Zwillingpaar Charlotte und Paul kam am Silvesterabend 2025 im Diakonieklinikum zur Welt. Foto Diakonieklinikum

Werbung

Nach oben scrollen