Sittensen. Der Wohnraum für geflüchtete Menschen in der Samtgemeinde Sittensen ist ausgeschöpft. Wie Samtgemeindebürgermeister Jörn Keller bei der jüngsten Samtgemeinderatssitzung zu berichten wusste, sind alle Unterkünfte bis auf den letzten Platz belegt.
„Die Zuteilungen werden jedoch nicht weniger“, betonte Keller. Nach wie vor gibt’s Zustrom aus der Ukraine. Daher sei bei der Landesaufnahmebehörde eine dreiwöchige Pause erbeten worden. Die Samtgemeinde wie auch der Landkreis Rotenburg (Wümme) müssen einer Untererfüllung der Aufnahme-Quote Rechnung tragen. Hinzu kommen seinen Worten zufolge die Unsicherheiten, was die Lage in Nahost angeht.
„Wir versuchen weiterhin, Wohnraum in Form von Anmietung zu generieren, was jedoch ein schwieriges Unterfangen ist“, verdeutlichte Keller. Die Samtgemeinde-Verwaltung ist nun dabei, den Kauf von Mobilbauten abzuwickeln. Vorgesehen sind vier Einheiten, die jeweils sechs Plätze bieten. (hm)