Sittensen. Die Gemeinde Hamersen möchte zwei Betriebsstandorte in den Gemarkungen Im Haselbusch und Uhlenhoop langfristig planungsrechtlich absichern. Demzufolge ist ein Antrag auf Änderung des Flächennutzungsplanes zur Ausweisung von Gewerbeflächen in zwei Teilbereichen gestellt worden.
Planer Burkhard Lichtblau stellte den Mitgliedern des Bauausschusses der Samtgemeinde den Planentwurf im Detail vor. Zum einen will sich ein Tischlereibetrieb in Siedlungsrandlage räumlich weiterentwickeln, der bereits als gewerbliche Baufläche dargestellt ist. Dieses Vorhaben setzt eine Erweiterung dieser Fläche voraus. Zum anderen soll ein Landmaschinenbetrieb langfristig planungsrechtlich abgesichert werden, der sich seit über 70 Jahren im Außenbereich der Gemeinde etabliert hat. Die Gemeinde verfolgt das Ziel, diesen erprobten Standort „in verkehrsgünstiger und konfliktarmer Lage“ in ihre städtebauliche Konzeption zu übernehmen, um zu gegebener Zeit im Bedarfsfall eine verbindliche Planung für den betreffenden Bereich aufstellen zu können.
Die Flächennutzungsplanänderung soll im Parallelverfahren mit der Aufstellung des Bebauungsplans durch die Gemeinde Hamersen erfolgen.
Sowohl im Bauausschuss als auch im Rat der Samtgemeinde Sittensen erging ein einstimmiges Votum für die F-Planänderung. Gerd Kaiser, Bürgermeister der Gemeinde Hamersen, freute sich über das einhellige Votum: „Es handelt sich um zwei zukunftsträchtige Betriebe. Auch die nachfolgende Generation ist dort schon eingebunden. Daher möchten wir planungsrechtlich rechtzeitig die Weichen stellen.“ (hm) Foto: Grafik Planungsbüro