Sittensen. Unter dem Titel „Zeit für ein Bild“ präsentiert die Hobbykünstlerin Hilke Klensang aus Sittensen vom 5. September bis zum 11. Oktober ihre erste eigene Ausstellung in der Sittenser Wassermühle. Besucherinnen und Besucher dürfen sich auf eine abwechslungsreiche Auswahl an Bildern freuen, die vor allem in Acryl entstanden sind.
Für Klensang ist die Ausstellung etwas Besonderes: Zum ersten Mal gibt sie ihren Werken einen öffentlichen Raum und lädt dazu ein, ihre persönliche, kreative Welt kennenzulernen. Öffnungszeiten: samstags: 15 bis 17 Uhr (bis September), sonntags: 14 bis 18 Uhr (ganzährig). Nach Vereinbarung unter Telefon: 04282 9300 1653, Mail: handwerkermuseum@sg.sittensen.de.
Eine feste Richtung gibt es nicht. Die Hobbymalerin lässt sich von unterschiedlichen Themen, Eindrücken und Ideen inspirieren – in der Natur, auf Reisen, im Alltag oder in Fotografien. Jedes Bild erzählt seine eigene Geschichte.
Gemalt wird, was berührt. Entsprechend vielseitig sind auch ihre Arbeiten. Neben Acrylfarben kommen unterschiedliche Materialien und Gestaltungstechniken zum Einsatz. Mal steht die Farbe im Mittelpunkt, mal die Struktur oder das Zusammenspiel verschiedener Materialien.
Gerade diese Offenheit macht den Reiz ihrer Bilder aus. Die Künstlerin möchte sich nicht auf ein bestimmtes Motiv oder einen bestimmten Stil festlegen. Vielmehr geht es ihr darum, kreativ zu sein, Neues auszuprobieren und sich die „Zeit für ein Bild“ zu nehmen.
Begeistert ist Hilke Klensang vom Ambiente des Ausstellungsraumes in der historischen Wassermühle: „Die Räumlichkeiten bieten die perfekte Kulisse und setzen die Bilder optisch in einem ganz besonderen Rahmen in Szene“, freut sich die Sittenserin. Interessierte können die Werke in Ruhe betrachten und auf sich wirken lassen.
Aufgewachsen ist die Hobbykünstlerin in Hiddingen bei Visselhövede. Seit 35 Jahren lebt sie mit ihrer Familie in Sittensen. Schon im Kindesalter hat sie ihre Leidenschaft für das Malen entdeckt. Zwischenzeitlich ruhte ihr Engagement und rückte durch die Selbständigkeit mit einem Familienbetrieb und Kindererziehungszeiten in den Hintergrund.
„Irgendwann habe ich die Malleidenschaft wiederentdeckt. Ich habe an Malkursen und –gruppen teilgenommen und neue Anregungen bekommen. Mein Ehemann und mein Sohn haben mir ein Malzimmer unter dem Dach in unserem Haus eingerichtet. Dort kann ich der Kreativität freien Lauf lassen“, verrät Klensang.
Die erste öffentliche Aufmerksamkeit hat sie mit der Gestaltung des Titelbildes des Rotary-Adventskalenders vor vier Jahren erlangt. Gemalt hatte sie die Sittenser Wassermühle.
Mit ihrer ersten Ausstellung möchte Hilke Klensang vor allem ihre Freude am kreativen Gestalten teilen. (hm) Fotos Meyer