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Familienzentrum: Trotz Wetterunwägbarkeiten gelungener Tag der offenen Tür

Sittensen. Der Wettergott hat heute leider kein Einsehen mit den Verantwortlichen des neuen Familienzentrums und Mehrgenerationenhauses in Sittensen gezeigt. Denn: Zum Tag der offenen Tür hätten sie sich gerne eine andere Kulisse gewünscht als kräftige Regenschauer.

Wetterunwägbarkeiten lassen sich indes nicht ausschließen. Die gute Laune hat sich dennoch niemand nehmen lassen. Ein abwechslungsreiches Programm hatte das Vorbereitungsteam auf die Beine gestellt: Verschiedene Mitmachaktionen, insbesondere für Kinder und Einblicke in die vielfältige Arbeit der Einrichtung.

Dafür war fleißig im Vorfeld organisiert, aufgebaut, eingerichtet und dekoriert worden. Das Ergebnis kann sich sehen lassen. Etliche Interessierte nutzten die Gelegenheit, das Familienzentrum und seine Angebote näher kennenzulernen und miteinander ins Gespräch zu kommen.

Sowohl Samtgemeindebürgermeister Jörn Keller als auch Felix Weber, Leiter des Mehrgenerationenhauses in Zeven, betonten bei ihren Begrüßungsworten, dass die Sittenser Einrichtung noch ganz am Anfang steht und nun wachsen muss. „Es liegt an den Menschen rund um Sittensen, dieses Haus für Jung und Alt mit Leben zu füllen“, wandte sich Weber an die Anwesenden.

Die Samtgemeinde Sittensen hat die Räumlichkeiten im Gebäude Am Markt 16 zur Verfügung gestellt, der DRK-Kreisverband Rotenburg-Bremervörde die Trägerschaft übernommen. Das DRK betreut zwei Familienzentren im Landkreis Rotenburg/Wümme, unter anderem in Zeven. Dort besteht das Mehrgenerationenhaus bereits seit 20 Jahren.

Beide Redner hoben die gute Zusammenarbeit zwischen allen Beteiligten hervor: „Das klappt wunderbar. Ich freue mich, was hier entsteht. Hilfe und Beratung für Familien zu geben ist total wichtig“, gab Keller zu verstehen. Seinen Worten zufolge ist zunächst zwischen der Samtgemeinde und dem DRK ein Drei-Jahres-Vertrag geschlossen worden. „Möglicherweise können sich für die Zukunft auch noch andere, räumliche Möglichkeiten ergeben“, so der Samtgemeindebürgermeister.

Felix Weber wusste noch mitzuteilen, dass der DRK-Landesverband während der Vertragszeit in Vorleistung geht und jährlich 25.000 Euro für den Aufbau des Sittenser Familienzentrums und Mehrgenerationenhauses zur Verfügung stellt.

Nicht unerwähnt blieb die verantwortliche Koordinatorin in Sittensen, Jana Wagner. Ihr zollten Weber und Keller ein ausdrückliches Lob für ihren Einsatz. Auch der Seniorenbeirat der Samtgemeinde Sittensen, der in den Räumlichkeiten sein Seniorenbüro führt, freut sich über die Bereicherung durch das Familienzentrum: „Das ist ein gelebter Mehrgenerationengedanke“, so Vorsitzender Horst Tiedemann.

Schlussendlich lautete die Devise an diesem Tag der offenen Tür: Fröhlich bleiben und das Beste aus der misslichen Wettersituation machen. Das gelang denn auch trefflich. (hm)

Gruppenbild: Jörn Keller, Horst Tiedemann vom Seniorenbeirat, Jana Wagner und Felix Weber (von rechts). Fotos Meyer

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