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Rundum gelungenes Fest der Kulturen

Sittensen. Das „Internationale Fest der Kulturen“ hat am vergangenen Samstag zur Freude aller Beteiligten großen Zuspruch erfahren. Eingeladen hatte der ehrenamtliche Flüchtlingsverein „EWiS -Eine Welt in Sittensen.“ Es war nach der Corona- Zeit das erste Mal, dass wieder in größerem Stil ein solches Treffen initiiert wurde. Umso gespannter waren die Verantwortlichen, wer sich angesprochen fühlte und kommen würde, ob die vorbereiteten Tische im Gemeindehaus der evangelisch-lutherischen Kirchengemeinde für etwa 45 Personen belegt sein würden und ob die Gäste etwas zum Mitbringbüffet beitragen würden?

Alle Erwartungen wurden übertroffen. Immer mehr Tische mussten aufgestellt werden. Am Ende war der große Saal des Gemeindehauses mit über 100 Personen gefüllt. Kleine und große Gäste, aus Kolumbien, verschiedenen Ländern Afrikas – Sudanesen, Ivorer, Nigerianer und Burundis – bis hin zu Ländern aus Vorder- und Ostasien: Es hatte sich eine Mischung unterschiedlichster Kulturen, die in der Börde leben, eingefunden.

Ingrid Kohnert, Vorsitzende von EWiS, eröffnete das Treffen. Danach folgten über die nächsten drei Stunden eine Reihe von Beiträgen, gestaltet von deutschen und ausländischen Gästen. Dazu gehörten Lieder von deutschen Kindern vorgetragen, vorbereitet und begleitet von einer iranischen Schülerin mit ihrer Geige. Es gab ein Gesangsduo von zwei Frauen aus Burundi, die dazu auch tanzten.

Dann wurde das Büffet eröffnet. Es war eine Freude zu sehen, was alles an verschiedenen ländertypischen Speisen zusammengetragen worden war. Anschließend wurden alle zu einer Polonaise und einem Tanz im großen Kreis eingeladen. Am Ende machten noch zwei Trommler aus Afrika Stimmung und animierten zum Mittanzen. Auch Interviews wurden geführt: mit zwei Sudanesen, die über zehn Jahre hier leben und arbeiten sowie mit zwei Ivoren, die seit 2014 hier eine Ausbildung gemacht und Arbeit gefunden haben. Zu hören waren bewegende Geschichten. Für die vielen Kinder, die dabei waren, gab es eine Betreuung mit kreativen Spielangeboten.

Ein großer Dank ging an die Mitarbeitenden von EWIS für die Vorbereitungen, an die Kirchengemeinde für die Bereitstellung der Räumlichkeiten, an die unermüdlichen Helfenden in der Küche und an alle Gäste, die gekommen waren, um Anteil zu nehmen, Interesse füreinander zu zeigen und ein Zeichen zu setzen für gegenseitige Offenheit und Toleranz. Die Veranstalter blicken dankbar auf ein gelungenes Fest zurück: „Ein ermutigendes und wertschätzendes Zeichen für den Einsatz von EWiS. Die Arbeit hat erfolgreich zur Integration von Geflüchteten beigetragen.“ Fotos EWiS

Gruppenfoto: von links nach rechts: Siegrid Lange, Ingrid Kohnert, Ellen Schommer, Isa Junge, Gaby Grassmann.

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