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Zimmerbrand: Feuerwehr verhindert Schlimmeres

Sittensen. In der vergangenen Nacht ist es gegen 2.35 Uhr in einer Unterkunft für geflüchtete Menschen in der Straße „Am Markt“ in Sittensen aus bislang ungeklärter Ursache zu einem Zimmerbrand gekommen. Noch während der Anfahrt der Einsatzkräfte wurde das Alarmstichwort auf „Feuer – Menschenleben in Gefahr“ erhöht.

Beim Eintreffen der Sittenser Feuerwehr drang dichter Rauch aus einer Erdgeschosswohnung. Umgehend gingen mehrere Trupps unter Atemschutz zur Erkundung in das Gebäude vor. Glücklicherweise befand sich zunächst niemand mehr in der betroffenen Wohnung.

Während der Löscharbeiten lief plötzlich ein Bewohner zurück in die verrauchte Wohnung. Er konnte jedoch von den eingesetzten Trupps umgehend wieder ins Freie begleitet werden. Mit einem C-Rohr konnte das brennende Bett in einem Zimmer zügig gelöscht werden. Anschließend wurde die Wohnung mit Hilfe eines Druckbelüfters vom Rauch befreit.

Zwischenzeitlich erhöhte der Rettungsdienst das Einsatzstichwort auf „Massenanfall von Verletzten“ (MANV), da sich in dem Gebäude zahlreiche Menschen aufhielten. Insgesamt wurden 17 Personen vom Rettungsdienst betreut und gesichtet. Verletzt wurde niemand.

Die betroffene Wohnung ist aufgrund der Rauchgase zunächst unbewohnbar. Der Bereitschaftsdienst der Samtgemeinde Sittensen kümmerte sich noch in der Nacht um eine Ersatzunterkunft.

Neben der Sittenser Feuerwehr waren auch die Feuerwehren aus Hamersen und Lengenbostel sowie mehrere Rettungswagen des Regelrettungsdienstes und die Schnelleinsatzgruppe (SEG) Rettung im Einsatz. Die Polizei hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen. Foto Feuerwehr

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