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Antidekubitustag im Diakonieklinikum

Rotenburg (Wümme). In Deutschland leben rund 4,5 Millionen pflegebedürftige Menschen. Besonders bei Personen mit eingeschränkter Mobilität stellt ein Dekubitus – ein durch Druck verursachtes Hautgeschwür – eine ernstzunehmende gesundheitliche Herausforderung dar. Durch anhaltenden Druck beim Liegen oder Sitzen kann die Durchblutung der Haut gestört werden, was zu schmerzhaften, chronischen Wunden führt. Je nach Schweregrad kann ein Dekubitus erhebliche Folgen für die Lebensqualität der Betroffenen haben.

Mit gezielten Maßnahmen lässt sich ein Dekubitus jedoch häufig vermeiden. Um das Bewusstsein für Prävention und moderne Wundversorgung zu stärken, findet jedes Jahr im November der Weltweite Antidekubitustag statt. Initiiert vom European Pressure Ulcer Advisory Panel (EPUAP) und unterstützt durch die Initiative Chronische Wunden (ICW), fördert die Veranstaltung den Austausch zwischen Betroffenen, Angehörigen und Fachpersonal.

Anlässlich des Antidekubitustags und um das Bewusstsein für das Thema zu schärfen, lädt das zertifizierte Wundzentrum unter ärztlicher Leitung von Dr. med. Helga Schlächter im Agaplesion Diakonieklinikum Rotenburg für Donnerstag, 20. November, zu einer Informationsveranstaltung ein. Von 9 bis 12 Uhr haben Interessierte die Möglichkeit, sich in der Eingangshalle über Präventionsstrategien und moderne Behandlungsmethoden zu informieren. Der Eintritt ist frei, der Zugang barrierefrei.

Die Veranstaltung richtet sich an Betroffene, Angehörige, Fachleute und alle, die sich für das Thema Wundversorgung interessieren. Fachvorträge, praktische Tipps und der persönliche Austausch stehen im Mittelpunkt, so dass moderne Wundversorgungsstrategien immer mehr Akzeptanz finden können.

BUZ: Das Team des zertifizierten Wundzentrums unter ärztlicher Leitung von Dr. Helga Schlächter (Dritte von links) freut sich auf zahlreiche Gäste. Foto Diakonieklinikum

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