Zeven. Die SPD im Landkreis Rotenburg lädt gemeinsam mit Olaf Lies zu einer öffentlichen Gesprächsveranstaltung zur Zukunft der medizinischen Versorgung im ländlichen Raum ein. Die Veranstaltung findet am 21. März, 13.15 Uhr, im Zentrum für Familienmedizin MVZ, Dr.-Otto-Straße 2 (1. OG) in Zeven statt. Anmeldungen werden bis zum 18. März per E-Mail an gs.stade@spd.de erbeten. Alle Interessierten sind eingeladen, sich an der Diskussion zu beteiligen und ihre Fragen und Anregungen einzubringen.
Im Mittelpunkt steht die Frage, wie innovative Konzepte und digitale Technologien dazu beitragen können, die hausärztliche Versorgung gerade in ländlichen Regionen dauerhaft zu sichern. Vor Beginn der Gesprächsrunde wird Olaf Lies die sogenannte Avatar-Praxis des Zentrums für Familienmedizin kennenlernen. Dabei werden moderne Elemente der digitalen Medizin vorgestellt, darunter Self-Check-in-Systeme, KI-gestützte Diagnostik, telemedizinische Ausstattung sowie neue Möglichkeiten der digitalen Patientenanamnese.
Im Anschluss beginnt im Foyer des Zentrums eine offene „Auf ein Wort“-Veranstaltung, bei der Bürgerinnen und Bürger direkt mit Olaf Lies sowie mit Expertinnen und Experten aus der Praxis ins Gespräch kommen können. Neben Beiträgen aus der Kommunalpolitik und der Kassenärztlichen Vereinigung Niedersachsen steht vor allem der direkte Austausch mit den Teilnehmenden im Mittelpunkt.
Ina Helwig, Co-Vorsitzende der SPD im Landkreis Rotenburg, hebt die Bedeutung neuer Ansätze für die Gesundheitsversorgung hervor: „Gerade im ländlichen Raum müssen wir neue Wege gehen, um eine verlässliche medizinische Versorgung sicherzustellen. Innovative Projekte wie hier in Zeven zeigen, dass Digitalisierung und moderne Praxisstrukturen große Chancen bieten – für Patientinnen und Patienten ebenso wie für Ärztinnen und Ärzte.“
Sebastian Brandt, Co-Vorsitzender der SPD im Landkreis Rotenburg, unterstreicht den politischen Anspruch der Veranstaltung: „Die Sicherung der medizinischen Versorgung gehört zu den zentralen Zukunftsfragen unserer Region. Uns ist wichtig, die Erfahrungen aus der Praxis aufzunehmen und gemeinsam mit Bürgerinnen und Bürgern darüber zu sprechen, welche Lösungen wir für den ländlichen Raum brauchen.“
Nach der Fragerunde haben die Teilnehmenden die Möglichkeit, die Praxis näher kennenzulernen. Zudem wird das AVAR-Mobil, ein mobiles medizinisches Versorgungskonzept, vorgestellt.