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Diakonieklinikum: Anbau am Operationssaal

Rotenburg (Wümme). Mit dem Einlassen einer Zeitkapsel in den Anbau des Operationssaals setzt das Agaplesion Diakonieklinikum Rotenburg ein starkes Zeichen für die Zukunft der medizinischen Versorgung. Die Baumaßnahme führt die Operationsbereiche architektonisch an einer zentralen Stelle zusammen. Damit wird der erste Bauabschnitt eines dreiteiligen Großprojekts offiziell eröffnet, das in einem zweiten Schritt auch den Bau eines Eltern-Kind-Zentrums vorsieht.

„Medizin von morgen beginnt heute“, freut sich Sebastian von der Haar, Geschäftsführer des Diakonieklinikums. Seine Kollegin Mareike Schmidt ergänzt: „Wir entwickeln unser Krankenhaus weiter und machen es zukunftsfest für die gesundheitspolitischen Herausforderungen der kommenden Jahre.“

Durch den aufgeständerten Anbau von zwei OP-Sälen an den bestehenden Zentral-OP wird ein weiterer OP-Standort aufgelöst. Dies reduziert bauliche Doppelvorhaltungen und steigert die Effizienz. Vorteil für Patienten und Mitarbeitende: Alle OP-Bereiche sind zentral zusammengeführt. Dadurch werden Wege und Zeit gespart. Außerdem wird die modernste Technik der Bildgebung für Diagnostik und Therapie direkt im OP-Bereich eingesetzt und es ergeben sich positive Effekte auf die medizinische Flexibilität bei komplexen Eingriffen. Auch die bauliche Nähe zur Intensivstation ist ein weiterer Vorteil.

Die Baumaßnahme wird vom Land Niedersachsen gefördert. „Hiermit zeigt das Land sehr deutlich, dass sie uns genau in den Bereichen unterstützt, vor denen andere zurückschrecken oder wo in den vergangenen Jahren viele Schließungen zu verzeichnen waren: Geburten und die flächendeckende medizinische Versorgung von Kinder“, so Schmidt: „Dies ist und bleibt unser Auftrag, dies stärkt auch unsere Region und macht diese für Familien attraktiv.“

Auch die Bereiche Hals-Nasen-Ohrenheilkunde und Mund-Kiefer-Gesichtschirurgie sind keine Abteilungen, die weit verbreitet sind; für diese Bereiche wird es dennoch weiterhin einen stationären Behandlungsbedarf geben. Das Diako kann dies auch zukünftig anbieten. Von der Haar: „Vielen Dank für die Unterstützung an das Land, an unseren Landrat Marco Prietz sowie Eike Holsten, die uns die letzten Wochen positiv begleitet haben.“ Foto Diakonieklinikum

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