Rotenburg (Wümme). Das Team der Intensivstation des Agaplesion Diakonieklinikums Rotenburg hat von einer Privatperson als Dank für die Versorgung einer Angehörigen eine besondere Spende erhalten. Die Spenderfamilie hat ein üppiges Frühstück für das gesamte Team ausgegeben und die Anschaffung eines sogenannten „Querbettsessels“ ermöglicht. Mit diesem Lagerungsgerät können Patienten vom Ablauf her einfacher und schneller mobilisiert werden.
„Wir freuen uns deshalb so besonders über diese Spende, weil sie uns als Menschen und als Pflegeprofis im Blick hat“, sagt Nadin Ehrlich als pflegerische Leitung der Intensivstation. „Denn es tut einfach gut, wenn wir wahrgenommen werden. Das bestätigt unsere Motivation und unsere Fachlichkeit – danke an diese Familie.“ Diese möchte ihren Namen nicht öffentlich bekanntgeben, weil ihr der Effekt der Spende wichtiger ist als die eigene Profilierung. So hatte sie es den Krankenhausverantwortlichen mitgeteilt.
Die Spende hat einen Wert von etwa 3.500 Euro, was den Rahmen sonstiger Geschenke und Aufmerksamkeiten weit übersteigt. „Das kann nicht jeder und das ist auch gar nicht die Erwartung. Es zeigt aber einmal mehr, dass es im Krankenhaus und in der Versorgung kranker Menschen um Menschen und Fachlichkeit geht. Wenn das für alle Beteiligten spür- und erlebbar ist, dann haben die Patienten den größten Nutzen davon“, ordnet Pastor Lars Wißmann als Theologischer Direktor die Spende ein.
Das Diakonieklinikum hat mit dem Freibettfonds, den Klinikclowns, der Palliativstation sowie den Grünen Damen mehrere Einsatzfelder, die auf Spenden angewiesen sind. Diese Bereiche sind nicht refinanziert von anderen Kostenträgern. Das Krankenhaus steuert bereits nennenswerte Beträge dorthin, die aber durch bürgerschaftliches Engagement aufgefüllt werden müssen.
Weitere Informationen zu Spendenmöglichkeiten unter www.diako-online.de oder per E-Mail an spenden.dkr@agaplesion.de Fotos Diakonieklinikum
