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Eileen Renk ins Dreamteam gewählt

Wohnste. Der Deutschlandpokal der Prellball-Jugend bildet alljährlich den Saisonhöhepunkt der Prellballsaison. So auch in diesem Jahr für sieben Wohnster Spielerinnen, die sich für die Niedersachsenauswahl qualifizieren konnten und von Julina und Laura Ehlert nach Meinerzhagen ins Sauerland begleitet wurden. Am aufregendsten ist es aber meist für die C-Jugendlichen, da für einige eine Nominierung zum ersten Mal kommt.

Mit Zoe Klindworth gehörte schon eine „erfahrene“ Spielerin zur Auswahl, aber mit Melissa Wiechmann, Laura Wiegand und Laila Kraft hatten sich, besonders über die Deutschen Jugendmeisterschaften, noch drei weitere in die Auswahl spielen können.

Das Team, ergänzt durch Spielerinnen vom TV Sottrum, konnte bereits in der Gruppenphase glänzen. Mit Siegen gegen die Turnverbände aus Westfalen, Sachsen und dem Rheinland, sowie einer Niederlage gegen Bremen, errangen sie den zweiten Platz.

Am zweiten Tag mussten sie im Vorkreuzspiel gegen die Pfälzerinnen antreten und konnten dieses Match mit 36:32 gewinnen. Nun stand das Halbfinale auf dem Programm. Dabei ging es gegen die Mädels aus der Hauptstadt. Das Team spielte ganz groß auf und konnte mit 31:25 das Ticket fürs Finale buchen.

Dort standen ihnen wieder die Mädels aus Westfalen gegenüber, gegen die sie in der Gruppenphase knapp gewinnen konnten. Doch dieses Spiel lief von Anfang an nicht wie am Vortag. Die Begegnung war quasi schon zur Halbzeit für die Gegnerinnen entschieden. Am Ende hieß es deutlich 25:39. Doch die Enttäuschung war nur kurz, denn im Finale hätten nur die Wenigsten das Team gesehen. Somit holten sie acht von neun möglichen Punkten für die Gesamtwertung.

Bei der weiblichen A-Jugend waren die Wohnsterinnen Sophia Brunckhorst und Eileen Renk gesetzt. Sophie Klindworth war als Ergänzungsspielerin dabei, kam zu einigen Einsätzen und sammelte viel Erfahrung für die nächsten beiden Jahre, die sie noch in der A-Jugend spielen darf. Gemeinsam mit Spielrinnen aus Sottrum und Aschen Strang gehörte das Team zu den Favoriten.

Da nur sieben Landesturnverbände gemeldet hatten, spielten sie am ersten Tag im Modus: „Jeder gegen Jeden.“ Sechs Spiele – sechs Siege und damit als Tabellenerste für das Halbfinale qualifiziert. Dort warteten am nächsten Tag die Berlinerinnen, die aber erneut beim 26:37 chancenlos waren. Somit standen sie im Finale. Die Gegnerinnen wurden in einem hochklassigen Spiel zwischen Schwaben und Westfalen ermittelt, welches letztere mit 33:31 gewinnen konnten. Somit kam es zur gleichen Begegnung wie bei der C-Jugend.

Erneut sollte es eine einseitige Partie werden. Mit dem Heimvorteil und den vielen Fans im Rücken, lagen die Westfalen zur Halbzeit mit 22:14 vorn. Trainerin Ann-Katrin Key versuchte ihre Mädels in der Pause Mut zu machen. Nach einer weiteren Minute lagen sie schon mit 15:27 zurück. Solch ein Rückstand ist normalerweise in den verbleibenden neun Minuten nicht einzuholen. Doch was jetzt passierte, haben auch „alte Prellballhasen“ noch nicht erlebt. Zunächst machten die Gegnerinnen Leichtigkeitsfehler, dann wurden die Spielerinnen aus Niedersachsen immer sicherer. So waren es fünf Minuten vor Schluss nur noch sechs Bälle. Eine Minute vor Schluss nur noch zwei Bälle und beim Abpfiff stand es Unentschieden 38:38.

Nun mussten zweimal fünf Minuten Verlängerung die Entscheidung bringen. Das Momentum lag bei der Auswahl der Spielerinnen vom NTB. Gleich gingen sie in Führung, zeigten sichere Annahmen und gezielte Angriffsschläge. Die Gegnerinnen, noch sichtlich geschockt von der zweiten Halbzeit, machten Leichtigkeitsfehler und verloren die Partie mit 48:52.

Riesengroß der Jubel beim NTB, denn jetzt hatten sie auch sieben weitere Punkte für die Gesamtwertung.

Die männliche C-Jugend konnte mit Platz drei noch überzeugen und sechs Punkte holen. Die männliche A-Jugend belegte nur den sechste und letzten Platz. Dieser eine Punkt sorgte immerhin dafür, dass der NTB nicht Dritter wurde, aber auch „nur“ Zweiter, punktgleich mit Westfalen, die zwei Einzelsiege hatten.

Eine besondere Ehrung ging am Ende noch an Eileen Renk vom MTV Wohnste. Sie wurde, gemeinsam mit drei Spielerinnen aus Schwaben und Westfalen, ins Dreamteam gewählt. Eine Ehrung, die einer Nationalmannschaft gleichkommt. Fotos J. Ehlert

  1. Eileen Renk (links) wurden zur besten Spielerin auf ihrer Position und damit ins Dreamteam gewählt.
  2. Die sieben Wohnster Prellballerinnen verhalfen der Auswahl des Niedersächsischen Turnerbundes zur Silbermedaille.
  3. Stolz zeigen die Wohnster Auswahlspielerinnen und eine Spielerin vom TuS Aschen Strang ihre errungenen Pokale, und Urkunden.

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