Sittensen. Die SPD in der Samtgemeinde Sittensen unterstützt den amtierenden Bürgermeister Jörn Keller (parteilos) bei seiner Kandidatur für eine zweite Amtszeit.
Im Rahmen eines gemeinsamen Termins mit dem Verwaltungschef heben Torsten Rathje, Fraktionsvorsitzender der SPD im Samtgemeinderat und Sebastian Brandt, Vorsitzender des SPD-Ortsvereins Börde Sittensen und stellvertretender Fraktionsvorsitzender, die gute und produktive Zusammenarbeit mit Keller hervor.
„Wir haben in dieser Legislaturperiode gesehen, wie erfolgreich die Arbeit ist. Das beste Beispiel ist unser Haushalt, der sich in den vergangenen Jahren sukzessive stabilisiert und verbessert hat. Durch Zusammenhalt und Geschlossenheit. Das bestätigt uns, dass wir Jörn Keller nach 2019, wo wir ihn mit der WFB und den Grünen bei seiner Kandidatur unterstützt haben, es auch jetzt tun. Wir freuen uns, dass die CDU ebenfalls unseren Kandidaten unterstützt“, erklärt Rathje. „Das ist auch der Verdienst von Jörn Keller. Dieser Zusammenschluss zeigt, dass wir auf einem sehr guten Weg sind.“ Rathje gibt zu verstehen, dass er die Samtgemeinderatsarbeit fraktionsübergreifend auf Augenhöhe kennengelernt habe. „Wir arbeiten sehr sach- und zielorientiert.“
Auch die Mitglieder des SPD-Ortsvereins haben laut des Vorsitzenden einstimmig entschieden, den amtierenden Samtgemeindebürgermeister aufgrund seiner guten Arbeit bei dem Vorhaben, weiterzumachen, zu unterstützen. „Es ist natürlich schade, dass WFB und die Grünen das jetzt nicht mehr so sehen. Aber man kann auch wieder zusammenwachsen, denn am Ende geht’s um die Sache und die Samtgemeinde“, betont Brandt. „Trotz aller Diskussionen, auch durchaus kontrovers, aber das gehört zur Demokratie dazu. Auch dafür steht Jörn Keller.“
„Ich freue mich natürlich, dass weitere Unterstützung für einem mögliche, zweite Amtszeit kommt. Ich kann mich dem nur anschließen, dass innerhalb des Rates in den vergangenen sechs Jahren Parteifarben fast nie eine Rolle gespielt haben. Man versucht, die Probleme gemeinsam sachorientiert zu lösen. Wir sind nicht immer einer Meinung, aber das muss auch überhaupt nicht so sein, solange man am Ende zu einem guten Ergebnis kommt. Und das hat in der Vergangenheit immer gut geklappt.“
„Unser Handeln bestätigt uns. Wir sind da, wo andere noch hinwollen, wie unser Samtgemeindebürgermeister immer zu sagen pflegt“, ergänzt Rathje. „Wir sind gut aufgestellt und das wollen wir auch weiter fortsetzen. Das sehe ich sehr positiv für die Samtgemeinde Sittensen.“
„Dass wir hier zusammen Krise können, haben wir bewiesen. Gleich zu Beginn meiner Amtszeit hatten wir den Corona-Beginn, dann kam der Ukraine-Krieg dazu, was für alle sehr herausfordernd war. Mit den Kosten mussten wir umgehen, was uns haushaltstechnisch sehr zurückgeworfen hat. Gerade in diesen Zeiten, wo um uns herum vieles aus den Fugen gerät, brauchen wir vor Ort Stabilität. Und die erreichen wir nur, wenn wir zusammenhalten. Tun wir das nicht und verlieren wir hier die Stabilität, dann haben wir wirklich ein Problem.“
„Das wird auch die Mehrheit der Bevölkerung so sehen. Die Lauten sind die Lauten, weil sie laut sind. Ich glaube nicht, dass es nicht gesehen wird, dass die Arbeit gut funktioniert in der Samtgemeinde und den Gemeinden. Und so muss es auch weitergehen“, verdeutlicht der SPD-Ortsvereinsvorsitzende.
„Demokratie zeichnet sich mit ihrer Vielfalt auch aus. Das ist auch wichtig. Aber jeder hat die demokratischen Prozesse einzuhalten. Oberste Priorität ist die Geschlossenheit. Und die beweisen wir hier“, unterstreichen Rathje und Brandt.
Für die Sozialdemokraten steht fest: „Wir sehen in Jörn Kellers erneuter Kandidatur eine große Chance, dass die gute, erfolgreiche Arbeit konsequent fortgesetzt wird.“ (hm)
BUZ: SPD-Ortsvereinsvorsitzender Sebastian Brandt, Samtgemeindebürgermeister Jörn Keller und der Fraktionsvorsitzende der SPD im Samtgemeinderat, Torsten Rathje (von rechts), freuen sich über Zusammenhalt und Geschlossenheit. Foto Meyer