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Küchenbrand in der Kita: Alarmübung der Feuerwehren

Tiste. Eine groß angelegte Alarmübung ist am Samstag gegen 13 Uhr in der Kita „Wiesenwichtel“ in Tiste durchgeführt worden. Ausgangslage war ein gemeldeter Küchenbrand innerhalb des Gebäudes.

Bereits kurze Zeit nach dem Eintreffen der ersten Einsatzkräfte wurde das Alarmstichwort um 13.10 Uhr von „F2Y“ auf „F3Y“ erhöht, da sich die Lage als umfangreicher darstellte als zunächst angenommen. Mehrere Kinder sowie Erwachsene galten als vermisst und mussten durch die eingesetzten Atemschutztrupps aus dem stark verrauchten Gebäude gerettet werden.

An der Übung beteiligt waren die Feuerwehren aus Tiste, Sittensen, Kalbe, Lengenbostel, Freetz und Zeven. Unterstütztung kam ebenso von der DRK-Bereitschaft zur Übernahme der Betreuung sowie Versorgung der Verletzten.

Die Brandbekämpfung erfolgte sowohl im Innenangriff als auch von außen mit mehreren C-Rohren sowie über die Drehleiter. Schwerpunkt war die Koordination der vielen Atemschutztrupps im Innenangriff. Es wurden zwei Einsatzabschnitte gebildet, um den Einsatz besser zu koordinieren. Während der Übung zeigte sich zudem, dass die vorhandene Wasserversorgung nicht ausreichend war, wodurch weitere Maßnahmen zur Wasserförderung erforderlich wurden.

Gemeindebrandmeister Jörg Dreyer und Ortsbrandmeister Matthias Reith dankten im Anschluss allen Beteiligten für die professionelle Durchführung der Übung sowie die Bereitschaft zur Teilnahme. Ein besonderer Dank galt dem Personal der Kita Wiesenwichtel, dass die Darstellung der Verletzten und Betroffenen übernommen und so zu einem realistischen Übungsszenario beigetragen hatte.

Auch Samtgemeindebürgermeister Jörn Keller und Abschnittsleiter Henning Herzig machten sich vor Ort ein Bild von der Leistungsfähigkeit und Zusammenarbeit der eingesetzten Kräfte. Fotos B. Herzig/FF Tiste

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