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Landkreis begrüßt neue Staatsangehörige

Rotenburg (Wümme). Beim Einbürgerungsempfang des Landkreises Rotenburg (Wümme) in der Aula des Rotenburger Ratsgymnasiums hat Landrat Marco Prietz 481 Männer, Frauen und Kinder, die im vergangenen Jahr die deutsche Staatsangehörigkeit verliehen bekommen haben, empfangen. Dazu erhielten 40 neue Mitbürgerinnen und Mitbürger aus 16 Ländern ihre Einbürgerungsurkunden aus den Händen des Landrates.

Die Neubürgerinnen und Neubürger kamen aus der ganzen Welt. Aus Syrien waren zwölf Personen vertreten, aus Russland sechs, vier aus dem Irak und aus dem Kosovo drei Personen. Jeweils zwei Menschen kamen aus Vietnam, Afghanistan und den USA, jeweils eine Person aus dem Libanon, Paraguay, Serbien, der Türkei, dem Vereinigten Königreich, der Slowakei, Italien und der Ukraine. Eine Person galt als staatenlos.

Zusammen mit Freunden, Verwandten und Vertretern des Kreistags wurden sie vom Landrat begrüßt. Musikalisch umrahmt wurde die Feier von Felipe Ceron, Lehrer an der Kreismusikschule, am Klavier. Neben klassischen Stücken spielte er auch die deutsche Nationalhymne.

Prietz beglückwünschte alle Anwesenden zu ihrer Entscheidung, sich einbürgern zu lassen und zum erfolgreichen Abschluss des Einbürgerungsverfahrens: „Wir freuen uns sehr, Sie heute als neue deutsche Staatsbürger willkommen heißen zu dürfen.“ In seiner Ansprache machte er deutlich, dass Deutschland schon immer durch Migration geprägt war und auch heute Menschen brauche, die sich einbringen, engagieren, arbeiten und gestalten.

Im Anschluss gratulierte Ulrike Jungemann, Bürgermeisterin der Gemeinde Scheeßel, allen Neubürgerinnen und Neubürgern zur Erlangung der Staatsbürgerschaft: „Sie bringen neben Ihren Geschichten, Erfahrungen und Ihrer Kultur auch neue Perspektiven, Ideen und Impulse mit.“

Im Anschluss übergab Marco Prietz die Einbürgerungsurkunden und das Grundgesetz. Jede Neubürgerin und jeder Neubürger gab sein Bekenntnis ab, das Grundgesetz und die Gesetze der Bundesrepublik Deutschland zu achten und alles zu unterlassen, was ihr schaden könnte.

Einige schilderten ihre Beweggründe, warum sie nach Deutschland gekommen sind. Neben der Flucht vor Kriegen waren oft auch der Beruf oder eine Partnerschaft ausschlaggebend. Fotos Landkreis

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