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Polizei verstärkt Verkehrskontrollen am Aktionstag „sicher.mobil.leben“

Landkreis Rotenburg. Die Polizeiinspektion Rotenburg hat gestern im gesamten Landkreis Rotenburg (Wümme) umfangreiche Verkehrskontrollen im Rahmen des länderübergreifenden Aktionstages „sicher.mobil.leben“ durchgeführt. Laut Meldung lag der Fokus insbesondere auf Zweirädern.

Insgesamt wurden nahezu 200 Fahrzeuge kontrolliert, darunter überwiegend Fahrräder und Elektrokleinstfahrzeuge. Bei rund 70 festgestellten Verstößen handelte es sich größtenteils um das verbotswidrige Befahren von Gehwegen, Fußgängerzonen oder der falschen Straßenseite. Darüber hinaus wurden sieben Straftaten nach dem Pflichtversicherungsgesetz festgestellt. Zudem wurden mehrere Personen festgestellt, die zu zweit auf einem E-Scooter unterwegs waren. In einem Fall wurde eine Rotlichtmissachtung geahndet.

Neben der Verfolgung von Verstößen setzten die Einsatzkräfte auch auf präventive Gespräche und Aufklärung über Gefahren im Straßenverkehr.

Im Jahr 2025 registrierte die Polizei im Landkreis 250 Verkehrsunfälle unter Beteiligung von Fahrrädern und E-Scootern. Dabei wurden 201 Menschen verletzt, 31 davon schwer.

„Wir kontrollieren nicht, um jemanden zu ärgern, sondern um Unfälle zu verhindern und Menschen zu schützen. Viele unterschätzen die Risiken im Straßenverkehr – gerade auf kurzen Wegen oder mit dem Fahrrad und E-Scooter. Uns ist wichtig, dafür ein Bewusstsein zu schaffen. Jeder trägt Verantwortung für sich und andere. Unser Ziel ist klar: weniger Unfälle und vor allem weniger Verletzte“, so Polizeisprecher Marvin Teschke.

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