Vierden. Dorfbewohner streifen durch ihre Gemeinde und halten das fotografisch fest, was ihnen in ihrer unmittelbaren Umgebung besonders ins Auge fällt. Wie sie das Besondere zeigen, präsentieren 15 Fotografen aus dem Dorf Vierden in Form der Gemeinschaftsausstellung „Fotografie“ am 16. und 17. Mai im Vierdener Dörfergemeinschaftshaus in der Dorfstraße 8.
Die Schau findet im Rahmen der Veranstaltungsreihe „KulturLandKultur“ statt. Die fotografischen Beobachtungen werden in Schwarz auf Weiß auf 90 doppelseitigen Bildkartons gezeigt – demzufolge sind 180 Fotos zu sehen.
„Der Aufbau der Ausstellung ist ungewöhnlich. Statt immenser weißer Wände, auf denen Kleinodien platziert werden, statt der Petersburger-Hängung, die jeden Zwischenraum an der Wand mit Bildern füllt, haben wir hier die Vierdener-Hängung. Man holt sich die Bilder zum Betrachten von oben herab und lässt sie nachher quasi wieder gen Himmel fahren“, lässt Horst Papenhausen wissen, der die Ausstellung federführend organisiert.
„Das Projekt ist der Versuch, möglichst viele Menschen in kulturelle Aktivitäten mit einzubinden“, so Papenhausen.
Geöffnet ist die Gemeinschaftsausstellung am Sonnabend, 16. Mai, 12 bis 19 Uhr und am Sonntag, 17. Mai, 11 bis 17 Uhr. Kaffee und Kuchen stehen bereit.
Sonntag wird die Ausstellung um 11.30 Uhr von Bürgermeister Harald Schmitchen offiziell eröffnet. Danach stellen die Vierdener Fotografen ihr Konzept zum Thema „Eine kulturelle Dorfaktion: Konzept und Erfahrungen“ vor.
„Die Gäste dürfen sich auf Eindrücke freuen, die man ansonsten vielleicht übersehen würde, wären sie nun nicht bildlich festgehalten worden“, so die Veranstaltenden.
Die Gemeinschaftsausstellung ist darüber hinaus vom 18. bis 24. Mai von 17 bis 19 Uhr geöffnet und nach Vereinbarung unter Telefon: 0176 39997171. (hm) Fotos privat
