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Viszeralonkologisches Zentrum: aktuelles Überwachungsaudit erneut bestanden

Rotenburg (Wümme). Das Viszeralonkologische Zentrum am Agaplesion Diakonieklinikum Rotenburg hat das aktuelle Überwachungsaudit der Deutschen Krebsgesellschaft (DKG) erneut erfolgreich bestanden. Damit bestätigt das zertifizierte Zentrum unter Leitung von Chefarzt Prof. Dr. Oleg Heizmann einmal mehr die hohe Qualität seiner Versorgung von Patienten mit Darm-, Magen- und Speiseröhrenkrebs sowie seine Bedeutung als wichtiger Anlaufpunkt für Menschen mit Tumorerkrankungen des Verdauungstraktes in Niedersachsen.

Das Zentrum am Rotenburger Klinikum vereint die Behandlung von Darmkrebs, Magenkrebs, Speiseröhrenkrebs und weiteren Krebserkrankungen des Verdauungstraktes unter einem Dach. Grundlage dafür ist die enge Zusammenarbeit zahlreicher Fachdisziplinen und Berufsgruppen, die gemeinsam eine umfassende und individuell abgestimmte Behandlung sicherstellen.

„Das erfolgreiche Überwachungsaudit bestätigt, dass sich unsere Patientinnen und Patienten in Rotenburg auf eine Krebsversorgung verlassen können, die den höchsten Qualitätsanforderungen entspricht und konsequent an den aktuellen medizinischen Leitlinien ausgerichtet ist“, sagt Prof. Dr. Oleg Heizmann, Sprecher des Viszeralonkologischen Zentrums und Chefarzt der Klinik für Allgemein-, Viszeral- und Thoraxchirurgie.

Bereits 2010 wurde das Zentrum erstmals als Darmkrebszentrum zertifiziert. Mit der Zertifizierung des Magenkrebszentrums im Jahr 2016 erfolgte die Erweiterung zum Viszeralonkologischen Zentrum. Seitdem stellt das Team regelmäßig seine Leistungsfähigkeit und Behandlungsqualität in Audits und Zertifizierungsverfahren der Deutschen Krebsgesellschaft unter Beweis.

Bei den jährlichen Überwachungsaudits werden sämtliche an der Behandlung beteiligten Fachbereiche überprüft. Dazu gehören unter anderem Gastroenterologie, Onkologie, Radiologie, Strahlentherapie sowie Pflege, Psychoonkologie, Sozialdienst und Seelsorge. Neben der konsequenten Umsetzung medizinischer Leitlinien werden Behandlungs- und Ergebnisqualität, Fallzahlen sowie die interdisziplinäre Zusammenarbeit der beteiligten Fachbereiche bewertet.

„Die Versorgung von Krebspatientinnen und Krebspatienten endet nicht mit einer erfolgreichen Operation oder Therapie. Deshalb setzen wir auf ein eng vernetztes Team, das die Menschen während aller Phasen ihrer Erkrankung begleitet und unterstützt“, erklärt Heizmann. Ein wesentlicher Bestandteil der qualitätsgesicherten Versorgung sind die wöchentlichen Tumorkonferenzen. Dort beraten Spezialisten verschiedener Fachrichtungen gemeinsam über die individuell beste Therapie für jeden einzelnen Patienten. Von diesen etablierten Strukturen profitieren insbesondere Menschen mit Darm-, Magen- und Speiseröhrenkrebs, aber auch Patientinnen und Patienten mit anderen Tumorerkrankungen des Verdauungstraktes.

Auch Sebastian von der Haar, Geschäftsführer des Diakonieklinikums, sieht in dem erfolgreich bestandenen Audit eine wichtige Bestätigung: „Die Rahmenbedingungen im Gesundheitswesen sind derzeit äußerst herausfordernd. Krankenhäuser stehen unter erheblichem wirtschaftlichem Druck und sehen sich vielfach zu Einsparungen und strukturellen Anpassungen gezwungen. Umso schöner ist es, dass wir unseren Patientinnen und Patienten trotz dieser schwierigen Voraussetzungen weiterhin eine Krebsbehandlung auf höchstem medizinischem Niveau anbieten können. Dies ist vor allem dem außerordentlichen Engagement, der hohen Fachkompetenz und der engen interdisziplinären Zusammenarbeit unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu verdanken. Sie sorgen jeden Tag dafür, dass Menschen mit Darm-, Magen- und Speiseröhrenkrebs in Rotenburg eine qualitätsgesicherte Versorgung nach höchsten Standards erhalten.“

Die Vorbereitung und Durchführung der Audits erfordern ein hohes Engagement aller Beteiligten. Gleichzeitig leisten die regelmäßigen Qualitätsprüfungen einen wichtigen Beitrag zur kontinuierlichen Weiterentwicklung der onkologischen Versorgung. „Das aktuelle Überwachungsaudit ist eine Anerkennung der hervorragenden Arbeit unserer Teams und zugleich Ansporn, die Krebsmedizin in Rotenburg kontinuierlich weiterzuentwickeln. Dies ist auch ein gutes Signal an die Bevölkerung, dass vor Ort ein Haus ist, das ein breites medizinisches Spektrum auf Spitzenniveau bieten kann, sodass niemand weite Wege auf sich nehmen muss“, so Sebastian von der Haar.

BUZ: Prof. Dr. Oleg Heizmann, Sprecher des Viszeralonkologischen Zentrums und Chefarzt der Klinik für Allgemein-, Viszeral- und Thoraxchirurgie. Foto Diakoniekinikum

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