Sittensen. Die Herausforderungen rund um den Klimawandel sind groß. Wie Klimawandel, Migration und internationale Klimapolitik zusammenhängen, zeigt eindrucksvoll die Wanderausstellung „Klimaflucht“, die vom 10. Juli bis 2. August, jeweils Freitag bis Sonntag von 10 bis 16 Uhr, im Sittenser Heimathaus zu sehen ist.
Dass die Ausstellung im Bördeort Station macht, ist dem Engagement von Dr. Ya-Qing Zhan zu verdanken. Die Klimaschutzmanagerin der Samtgemeinde Sittensen arbeitet derzeit an einem Klimaschutzkonzept für die Samtgemeinde und hat dazu auch eine Ideenkarte entwickelt, auf der Bürgerinnen und Bürger Vorschläge zum Klimaschutz direkt verorten können. Im Fokus stehen Maßnahmen zur Reduzierung von Treibhausgasen. Noch bis zum 15. Juni ist das interaktive Online-Tool auf der Homepage der Samtgemeinde abrufbar.
Was die Gäste erwartet
14 lebensgroße Figuren berichten in kurzen Audiobeiträgen anhand persönlicher Geschichten anschaulich über den Einfluss des Klimawandels in ihren Herkunftsländern und erzählen von ihrem Alltag, ihren Sorgen und Hoffnungen.
Warum das wichtig ist
Die Ausstellung liefert Hintergrundwissen zu umweltbedingter Migration, den weltweiten Folgen des Klimawandels und zum ökologischen Fußabdruck einzelner Länder – kompakt, anschaulich und bewegend. Sie zeigt auf, wie der Klimawandel weltweit Lebensräume verändert und Menschen zur Migration zwingt. Die Zusammenhänge werden verständlich und greifbar gemacht.
Hintergrund
Seit 2016 verleiht die Deutsche KlimaStiftung die Wanderausstellung KLIMAFLUCHT. Die Ausstellung porträtiert die Hintergründe und Lebensgeschichten von 21 Menschen. Obwohl sich ihre Biografien in unterschiedlichen Regionen der Welt ereignen, eint sie ein wesentliches Merkmal: Der fortschreitende Klimawandel prägt ihr Leben und Wirken – oft auf existenzielle Weise. (hm) Fotos/Video Meyer