Sittensen. Seit knapp anderthalb Jahren ist Nina Hinterholzer-Molnar als Wirtschaftsförderin bei der Samtgemeinde Sittensen tätig. Dem Ausschuss für Finanzen und Wirtschaftsförderung gab sie jetzt einen Überblick über ihre Arbeit, die 20 Stunden wöchentlich umfasst. „In dieser Zeit holt sie das Maximum heraus und entwickelt auch viele eigene Ideen“, lobte Samtgemeindebürgermeister Jörn Keller den Einsatz seiner Mitarbeiterin.
Ihr Aufgabengebiet ist vielseitig. Sie erstellt Newsletter für Unternehmen in der Börde, die unter anderem auf Fördermittelakquise, Termine oder Veranstaltungen hinweisen, ist in die Organisation und Teilnahme von Wirtschaftsforen und Unternehmensabenden eingebunden und kümmert sich um Digitalisierung und die Pflege der Website und der Social-Media-Kanäle der Samtgemeinde.
Aber auch die Initiierung von neuen Projekten stehen auf ihrer Agenda. So strebt sie unter anderem in Kooperation mit den Stadtwerken Rotenburg ein E-Carsharing-Modell an oder möchte einen „Smartshop“, sprich einen begehbaren Online-Shop in Sittensen für ortsansässige Unternehmen einrichten, um dem Leerstand im Ortskern entgegenzuwirken. Dazu gibt es noch viele Detailfragen zu klären, ebenso möchte sie noch den Bedarf für solche Vorhaben ermitteln.
Die Vorschläge kamen bei den Ausschussmitgliedern indes schon mal gut an. Foto Meyer