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Wohnraum für geflüchtete Menschen gesucht

Sittensen. 247 geflüchtete Menschen unterschiedlicher Nationen leben in der Samtgemeinde Sittensen. Davon sind 222 Personen in eigenem oder angemietetem Wohnraum der Samtgemeinde untergebracht.

Da das Land Niedersachsen seine Aufnahme-Erfüllungsquote unterschritten hat und der Landkreis Rotenburg (Wümme) sogar die niedrigste Quote aufweist, müssen 430 Menschen aufgenommen werden. Auch die Samtgemeinde Sittensen hat ihre Quote nicht erfüllt. Wie Samtgemeindebürgermeister Jörn Keller dem Rat im Rahmen der jüngsten Sitzung mitzuteilen wusste, muss die Samtgemeinde 80 Personen aufnehmen. Dabei handelt es sich überwiegend um Menschen aus der Ukraine.

Eine größere Anzahl ist im November zu erwarten. Acht Personen sind bereits zugeteilt und untergebracht. Noch verfügt die Samtgemeinde über ein gewisses Platzkontingent, „aber irgendwann sind jetzt die Kapazitäten erschöpft“, machte Keller deutlich. Er ruft Immobilieneigentümer und -eigentümerinnen dazu auf, sich im Rathaus zu melden, falls sie Wohnraum zu vermieten hätten. „Ich weiß, der Wohnungsmarkt vor Ort ist angespannt, aber vielleicht gibt es noch Möglichkeiten“, so der Verwaltungschef.

Seinen Worten zufolge kommt es darauf an, wie zügig die Landesaufnahmebehörde die Verteilung vornimmt. Auch könne sich die Quote noch verändern. „Wir wollen natürlich unsere Aufgabe erfüllen, brauchen aber Zeit“, betonte Keller. (hm)

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